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Kirche Quellendorf

Kirche Hinsdorf

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1401 findet der Ort Hinsdorf seine erste urkundliche Erwähnung. Im 16. Jh. erbauten sich die Hinsdorfer ihre erste Kirche, um von Quellendorf unabhängiger zu werden. Im 18. Jh. kam es zu einer umfassenden Vergrößerung der Dorfanlage. Es siedelten sich unterschiedliche Gewerke an und die Bevölkerungszahl stieg von 100 Einwohnern im Jahre 1547 auf ca. 450 Einwohner an. Das Gotteshaus in seiner heutigen Form wurde 1878/79 neu errichtet. Im Jahre 2008 erfuhr der Turm eine grundsätzliche Sanierung und erhielt seine vier Sandsteinobelisken zurück, die dem Turm das Gepräge geben. Die Backsteinkirche besticht durch seinen hellen freundlichen Innenraum.

Schlüssel bei: Erika Gassmann
Bauernreihe 28
06386 Hinsdorf
Tel.: 034977/22159

 

Innenraum der Hinsdorfer Kirche

 

www.hinsdorf.eu


Aktuelle Meldungen

Schallluken wurden erneuert

(22.08.2013)

An der Hinsdorfer Kirche wurde in den letzten Jahren sehr viel Hand angelegt. Der Turm erhielt bei einer gründlichen Saninierung seine markanten Obelisken zurück. Die Holzluken im Turm wurden seinerzeit aus Kostengründen nicht instandgesetzt. Der Zahn der Zeit und das rauhe Wetter hat jedoch das Holz der alten Schallluken inzwischen so angegriffen, dass diese bereits auseinander fielen. Um weitere Schäden durch eindringenden Regen zu verhindern, wurden im August 2013 die Luken von einer Fachfirma erneuert.

Foto zu Meldung: Schallluken wurden erneuert

Käßmann zu Gast in Hinsdorf

(14.05.2012)

Es ist Sonntagnachmittag. Die Sonne lacht zwischen den Wolken hervor und taucht die imposante Backsteinkirche zu Hinsdorf in ein warmes Licht. Während ein Kamerateam für den MDR ein paar Außenaufnahmen macht, bereiten drinnen ein paar Frauen der Evangelischen Landgemeinde Kaffee und Kuchen vor. Der Grund dafür: Frau Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende und Bischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich kurzfristig und spontan zu einem Besuch in der anhaltischen Provinz angesagt. Ohne großen Rummel will der MDR mit ihr in dem Hinsdorfer Gotteshaus ein Interview über die Bedeutung von Pfingsten durchführen.

Kurz nach halbfünf trifft sie in dem kleinen Dorf ein. Pfarrer Lutz-Michael Sylvester begrüßt sie vor der Kirche und heißt Margot Käßmann in Anhalt herzlich willkommen. Zusammen mit einer kleinen Schar von Gemeindegliedern zeigt er ihr die inzwischen gut sanierte Kirche und erzählt von der Situation auf dem Lande. "Lediglich 15 Prozent der ostdeutschen Bevölkerung gehören der Kirche an", meint Sylvester. "Und wie viel Dörfer haben sie dann zu betreuen?" Als der Pfarrer ihr auf diese Nachfrage von seinen 21 Dörfern erzählt, staunt Käßmann nicht schlecht: "Eine große Aufgabe!"

Es folgt das Interview. Gekonnt redet sie vom Pfingstfest, von der Geburtsstunde der Kirche, bei der die ersten Christen aus ihrer Angst und Lähmung befreit wurden. In prägnanten verständlichen Sätzen erklärt Käßmann in die laufende Kamera, was Pfingsten dem Ursprung nach bedeutet. Sie spricht vom befreienden Geist, der die Christen ergriffen und ihre gefesselten Zungen gelöst habe, sodass sie mutig von dem zu erzählen vermochten, was sie zutiefst bewegte. Mit dem Pfingstereignis wurde der christliche Glaube sprachfähig und traute sich in die Öffentlichkeit.

Zwischendurch nutzen die Gemeindeglieder immer wieder die Chance zum Smaltalk mit ihrem besonderen Gast. Es wird ein kurzweiliger Nachmittag in der Hinsdorfer Kirche. Bei Kaffee und Kuchen wird ungezwungen geplaudert und herzlich gelacht. Einige haben Bücher von Margot Käßmann mitgebracht, um sie von der Autorin signieren zu lassen. Solch eine Gelegenheit bekommt man schließlich nicht alle Tage. Beim Abschied wünscht die sympatische Kirchenfrau der kirchlichen Arbeit der Landgemeinde St. Christophorus Gottes Segen und gutes Gelingen. Pfarrer Sylvester und seine Frau geben ihr im Gegenzug eine Broschüre über "Anhalt 800" mit auf den Weg. Sie werde sie aufmerksam und mit Interesse auf der Heimreise lesen.

 

Foto zu Meldung: Käßmann zu Gast in Hinsdorf

Hinsdorfer Orgel hat wieder Luft

(26.11.2011)

Pünktlich zur traditionellen Lichterkirche wurde die Reparatur der Hinsdorfer Orgel abgeschlossen und konnte am Samstagabend vor dem 1. Advent wieder in Dienst genommen werden. Die Bernburger Orgelbaufirma Kapischke hatte in den Wochen zuvor den defekten Blasebalk ausgebaut. Sie musste ihn in ihrer Werkstatt neu beledern, da ein langer Riss der Orgel die nötige Luft genommen hatte. Der instandgesetzte Balg konnte in der vergangenen Woche wieder eingebaut und die Orgel mit der "neuen Luft" einstimmt werden.

Während der Lichterkirche zeigte Organistin Annett Helmecke eindrücklich, was in der bescheidenen Dorforgel steckt und bekam dafür viel Beifall. Außerdem sangen der Kirchenchor, der Feuerwehrchor Hinsdorf und musizierten die Akkordeongruppe sowie Familie Homann. Pfarrer Sylvester las Nachdenkliches zur Adventszeit und stimmte auf die kommenden Tage ein.

Auf dem Kirchplatz lud ein kleiner Adventsmarkt schließlich zum Schnökern und Schwatzen ein.

Foto zu Meldung: Hinsdorfer Orgel hat wieder Luft