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Kirche Quellendorf

Rückblick: Besuch der Landfrauen in der Landgemeinde Sankt Christophorus

24.11.2017

Es war 2017 im Lutherjahr

als unsere Tagung in Sachsen-Anhalt war.

Am Bahnhof in Köthen angekommen

wurden wir von Helga gleich in die Arme genommen.

Ihr Gatte Edgar stand parat

für unsere Abholfahrt.

In Quellendorf im Pfarrhaus war der Tisch geschmückt

und mit Kuchen reich bestückt.

Der Pfarrer teilt den Kuchen aus

- herrlich, der Begrüßungsschmaus.

Dann ging es zum Hotel Garni in Kochstedt,

hier gab es für jeden ein Zimmer mit Bett.

Christenmenschen lieben Gottes Wort

und Pfarrer Höpners Abendsegen gab uns den guten Hort.

Liebe Frauen hatten, wohl bedacht,

uns ein leckeres Abendbrot gemacht.

Die Nacht war gut und voller Tatendrang

fing am nächsten Tag die Reise nach Wittenberg an.

Die Stadt zeigte ihr feinstes Gesicht.

- nur das Wetter nicht.

Eine Superfrau als Guide

hat uns die schönsten Sehenswürdigkeiten gezeigt.

Die Schlosskirche, ein wahrer Traum

die Tür mit den Thesen - alles durften wir schauen.

Luthers Stadtkirche, der Markt und das Lutherhaus -

da kannte sich die Führung aus.

Mit sympathischer Stimme und viel Elan

hat sie das Wissen aus jener Zeit vorgetragen.

Bilder von Cranach, das Leben von Katharina von Bora,

was in der Ehe mit Luther geschah,

vom Ablasshandel von Fürsten und Gelehrten,

was und wie alles passiert -

wir sind bestens orientiert.

Schnell verging die Zeit,

nach dem Kaffee stand der Fahrdienst bereit.

Der Regen war unser steter Begleiter

und im Pfarrhaus ging es mit Essen weiter.

Nach der Andacht ließen wir es munden

mit Gespräch über die vergangenen Stunden.

Ein Dank an die Frauen in den Küchen

und an Helga und Christiane - ihr seid es wert,

dass man euch mit einem Applaus ehrt.

Der Mittwoch galt der Landwirtschaft

1.000 Kühe, 9.000 Liter, Stallblick, Melkkarussell

ja dreht die Welt sich schnell.

Ausbildungsbetrieb, Tier- und Pflanzenproduktion,

fairer Umgang, guter Ton.

Wir waren sehr interessier,

Herr Schönfeldt hat uns bestens informiert.

Dann ging's zur APH - Agrarproduktion Hinsdorf - da sah man schon,

hier gab es mehr als Landwirtschaft für die Region.

Hier bietet man eine Vielfalt an

wie man es sich kaum denken kann.

Alle Getreidearten, Zuckerrüben, Körnermais

Feldgras und Grünland werden angebaut.

Selbst Hopfen und Sanddorn hat man sich eingetragen

Milcherzeugung, Gastronomie, Nahkaufmarkt

Tankstelle und PKW-Werkstatt

was man dort alles zu bieten hat.

Maschinen, so groß, wie ich noch nie gesehen,

hier war gigantisches geschehen.

Auch das Mittagessen haben wir genossen,

die Gastfreundschaft mit eingeschlossen.

Es war Buß- und Bettag heut

und wir haben uns auf die Andacht in Hinsdorf gefreut.

Im Anschluss gab es in der Kirche Kaffee und Kuchen.

Das konnten wir gleich für nächstes Jahr wieder buchen.

Dessau heißt die schöne Stadt

die uns heut als Gäste hat.

Bauhaus, ein Schulgebäude von 1926, Kunst und Design

Architekturschule für groß und klein.

Eine Schau der unmöglichen Möglichkeiten

lies neue Ideen vorbereiten.

Einfach schön, dies alles mal zu sehn.

Die Johanneskirche im Zentrum der Stadt

die mit der großen Orgel und den Cranachbildern etwas besonderes hat.

Wie uns die Pfarrerin erzählt

wird sie immer für Großveranstaltungen ausgewählt.

Eine Stadtrundfahrt im Bus

war ein guter Besuchsabschluss.

Essen im Brauhaus, Kaffeetrinken in der Stadt

ist auch etwas, was man nicht täglich hat.

Doch nun kommt die Wende,

unsere Tagung ist leider fast zu Ende.

Und wir möchten Danke sagen

für alles Liebe und Herzlichkeit an diesen Tagen.

das Vorbereitungsteam hat eine wahre Leistung an Organisation vollbracht

und uns Teilnehmern viel Freude gemacht.

Ein besonderer Dank gilt auch Edgar, Helgas Ehemann.

Egal wohin, egal wie weit,

der Edgar stand bereit.

Liebe Helga, das muss Liebe sein,

sonst setzte er sich nicht so für dich ein.

Herrn Pfarrer Höpner möchten wir von Herzen danke sagen

für die besinnlichen Andachten an allen Tagen.

Liebe Christiane, liebe Helga und das ganze Team.

Es war einfach schön.

Danke

 

Helga Müller